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Coaches 2023

Franck Bedrossian

Komponist, Coach

Franck Bedrossian wurde am 3. Februar 1971 in Paris geboren.
Seine Musik beschwört, über ihre unmittelbare physische Wirkung hinaus, eine kraftvolle wie verfeinerte dramatische Intensität. Die Findung des klanglichen Materials und die expressive Dichte seines Schreibens lassen eine musikalische Form entstehen, die reich an akustischer Ambiguität und auditiven Illusionen ist.
Nach dem Studium von Harmonielehre, Kontrapunkt, Orchestrierung und Musikanalyse setzte Franck Bedrossian zunächst seine Studien mit Komposition bei Allain Gaussin und später in der Klasse von Gérard Grisey und Marco Stroppa am Conservatoire de Paris (CNSMDP) fort. In den Jahren 2002-2003 besuchte er den Cursus für Komposition und Computermusik am IRCAM, erhielt Unterricht bei Philippe Leroux, Brian Ferneyhough, Tristan Murail und Philippe Manoury und schloss seine Ausbildung 1999 bei Helmut Lachenmann am Centre Acanthes und 2004 an der International Ensemble Modern Academy ab.
Seine Werke wurden weltweit von Ensembles und Orchestern wie L’Itinéraire, 2e2m, Ensemble Ictus, Court-circuit, Ensemble Modern, Ensemble intercontemporain, Klangforum Wien, Contrechamps, San Francisco Contemporary Music Players, Eco Ensemble, Diotima Quartett, Tana Quartett, BBC Scottish Symphony Orchestra, SWR Symphonieorchester, Orchestre Philharmonique de Radio France aufgeführt. Viele internationale Festivals präsentieren seine Musik, insbesondere Manca (Frankreich), Musica Nova (Finnland), Festival Internacional Cervantino (Mexiko), RTÉ Living Music Festival (Irland), Présences (Frankreich), Musica (Frankreich), Borealis Festival (Norwegen), Ars Musica (Belgien), Wittener Tage für Neue Musik (Deutschland), Nuova Consonanza, Suona Francese (Italien), Printemps des Arts de Monte-Carlo, Festival international d’art lyrique d’Aix-en-Provence (Frankreich), Fabbrica Europa (Italien), Wien Modern (Österreich), Archipel (Schweiz), Donaueschinger Musiktage, MaerzMusik, Sommer in Stuttgart, Darmstadt Ferienkurse für Neue Musik, NOW! (Deutschland), ReMusik (Russland), Biennale Venedig (Italien) und ManiFeste (Frankreich).
Im Jahr 2001 erhielt er ein Stipendium der Meyer-Stiftung und der Fondation Marcel Bleustein-Blanchet for Vocation, 2004 den Hervé-Dugardin-Preis der SACEM. Im Jahr 2005 verlieh ihm das Institut de France (Académie des beaux-arts) den Pierre-Cardin-Preis für Musikkomposition. Franck Bedrossian erhielt darüber hinaus 2007 den Preis für junge Komponisten der SACEM. Bei den Donaueschinger Musiktagen 2012 wurde ihm für sein Werk Itself der SWR-Sinfonieorchesterpreis verliehen.
Von 2006 bis 2008 war Franck Bedrossian in der Villa Medici auf Residency. Von 2008 bis 2019 lehrte er Komposition an der University of California in Berkeley, seit 2020 unterrichtet er an der Kunstuniversität Graz.
Seine Werke sind bei Éditions Gérard Billaudot, Verlag Neue Musik und Maison ONA verlegt.

 

Franck Bedrossian @ Gérard Billaudot

Franck Bedrossian @ Verlag Neue Musik

Franck Bedrossian @ Maison ONA